Bericht der Ruderabteilung für 1998
von Ralf Schaefer, 1. Ruderwart





Neuwied, 31.12.1998


Inhalt:

1. Ruderbetrieb allgemein
2. Danke an ...
3. Glückwünsche an ...
4. Bericht des Trainers
5. Bericht des Bootswartes
6. Ausblick

1. Ruderbetrieb allgemein:

Die Entwicklung unseres allgemeinen Ruderbetriebes verlief in der Saison 1998 abermals rückläufig. Mit "nur" 35.677 Jahreskilometern (572 Fahrten), davon 24.979 Wanderruderkilometern sind wir unserem Rekordjahr 1990 (91.784 Vereinskilometer) weiter entfernt, denn je. Lediglich in den Jahren vor 1980 wurde in der NRG weniger gerudert als heute. Noch dramatischer zeichnet sich die Situation bei den Fahrtenabzeichen ab. Mittlerweile haben wir nur noch 11 Fahrtenabzeichen (1996:26, 1997: 15). Die Zeiten, als die NRG zu den führenden deutschen Rudervereinen im DRV zählte und mehrmals den Wanderruderpreis nach Neuwied holte, sind zumindest vorerst vorbei. Der seit Ende 1996 kräftezerrende Einsatz am Bootshaus (Fassade und Anstrich) hat dies meiner Meinung nach mit zu verantworten. Wir müssen dieses Projekt deshalb mit Hilfe aller Mitglieder unbedingt 1999 zum Abschluß bringen, damit wir ab dem Jahr 2000 die noch verbliebenen Kräfte voll auf die Reaktivierung unseres Vereinslebens und des Ruderbetriebes sowie den systematischen und organisierten Aufbau einer erfolgreichen Jugendabteilung konzentrieren können. Im Prinzip heißt das: Wir müssen es schaffen, uns selbst zu motivieren und am eigenen Schopfe aus dem Sumpf zu ziehen. Doch auch wenn diese nüchterne Zahlenstatistik die erfolgverwöhnten NRG-er nicht unbedingt in Jubelgesänge ausbrechen läßt, so möchte ich doch an dieser Stelle all denjenigen herzlich danken, die sich ehrenamtlich oder einfach nur so "ohne Amt" für Ihre NRG eingesetzt haben. Immerhin wurde 572 mal eine Fahrt organisiert, geleitet und durchgeführt. Dies ist mit Sicherheit auch eine hohe Leistung, die nicht so ohne weiteres zustande kommt.


2. Danke an
...
unser Pächterehepaar Velten, die immer ein offenes Ohr für die NRG haben.
...alle Mitglieder, die sich für ihre NRG in irgendeiner Art und Weise eingesetzt oder geholfen haben.
...unseren Trainer Martin Klusch und unseren Jugendruderwart Robby Zitzmann für ihren Einsatz im aktiven Ruderbetrieb, der natürlich Spaß macht, aber auch ein hohes Pensum an Freizeit fordert.
...die Werkstattrunde um unseren Bootswart Herbert Scheid, die wie in den Jahren zuvor sich um die Wartung der Boote, der Anhänger und des sonstigen Materials kümmert, damit wir einen stets einsatzfähigen Bootspark vorweisen können
...Ingrid Rauwolf und Astrid Homberg für ihre Eingabearbeiten und Auswertungen des Fahrtenbuches und des Wanderruderwettbewerbes, die uns monatlich die spannende Kilometerhitliste und die Fahrtenabzeichen bescheren.
...die Organisatoren des Hockey- und Ruderzeltlagers in Nassau (Robby, Martin und Tobias), die ein gemeinsames Meeting mit den Hockeyern ermöglichten
...den kommissarischen Buswart Martin, für die Prüfung und Erhaltung des NRG-Busses, damit wir immer zuverlässig zum Ziel kommen
...alle, die sich trotz vieler anderer Dinge trotzdem noch um den Umbau kümmern konnten und tatkräftig mit angepackt haben, anstatt nur gute Ratschläge zu erteilen. Hier sei stellvertretend für eine kleine wackere unermüdlich schaffende Gruppe aus der Ruderabteilung unser "Kalle" Müller genannt, der sich vehement für diese Sache einsetzt hat und dem wir mittlerweile sehr viel zu verdanken haben. Ohne Kalle wäre unser Umbauprojekt mit Sicherheit noch nicht so weit wie heute. Ihm möchte ich deshalb an dieser Stelle meinen ganz besonderen und persönlichen Dank als Ruderwart aussprechen !

3. Glückwunsch an ...

...Ingrid Rauwolf, die 1998 mit nunmehr 41.606 Kilometern als erste Frau in der NRG den Äquatorpreis des Deutschen Ruderverbandes erreichte.
...Rolf Petry, der erneut als Kilometerchampion mit 2.591 Kilometern auf Platz 1 der Hitliste stand
...die elf Mitglieder der Ruderabteilung (Rolf Petry, Ingrid Rauwolf, Martin Klusch, Werner Eickhoff, Elfriede Eickhoff, Jochen Rauwolf, Astrid Homberg, Tobias Wahl, Doris Hein, Helmut Börder und Robby Zitzmann) für das Erreichen des Fahrtenabzeichens des DRV
...die Empfänger des Goldenen Fahrtenabzeichens: Ingrid Rauwolf (15), Astrid Homberg (15), Doris Hein (10) und Robby Zitzmann (5
...an Martin Klusch und Robby Zitzmann für die Teilnahme an der Genfer Marathonregatta und dem 1. Platz

4. Der Trainer Martin Klusch verweist auf folgende Erfolge in 1998:

3. Platz EUREGA Anfang Mai über 100 Kilometer 1.Platz in Darmstadt im Einer über 26 Kilometer (Martin Klusch) sowie Gig-Doppelzweier mit Tobias und Robby - 3.Platz in Budapest über 170 Kilometern mit 10Std. 15Min. (schnellster C-Gig-Doppelvierer) 1. Platz auf dem Genfer Marathon nach Abbruch wegen Sturm mit einer Ruderzeit von 6Std. 42Min. für fast die Hälfte der Gesamtstrecke (Führung vor dem Zweiten mit 12 Minuten und vor dem Hauptfeld mit 45 Minuten) 3. Platz Rheinregatta Düsseldorf im Gig-Doppeldreier Schnellster Gig-Doppeldreier in Lüttich mit Robby Zitzmann, Martin Klusch und Thomas Schoenijahn Schnellster C-Gig-Doppelvierer mit GTRVN in Olpe auf der Langstrecke 3. Platz Junioren Gig-Doppelvierer auf Kurzstrecke in Olpe mit Christian Geißler, David Rauber, Jan Steffens, Jens-Michael Kuhn und Stm. Martin Klusch 4. Platz auf Herbstregatta in Krefeld durch Tobias Wahl im Männer-Einer 1000m Schnellster Gig-Doppeldreier auf Kettwiger Nikolausregatta.



5. Der Bootswart Herbert Scheid berichtet:

"Keine Nachteile ohne Vorteile: geringe Kilometerleistung bedeutet weniger Arbeiten an den Booten. Die freie Energie wurde in das Projekt "Bootshaus 2000" und in den Umzug der Werkstatt nach dem Motto "Nie die Hoffnung aufgeben" gesteckt. Thema Umzug der Werkstatt: Die Heizung ist angeschlossen, die Waschbecken sind installiert und die Elektroarbeiten sind zu 70 % fertig. Für die "Kleinigkeiten" wie Aufräumen, Beiputzen, Streichen und Umräumen werden noch positiv denkende Mitglieder gesucht. Ich bin optimistisch, daß ich im Jahr 2000 meinem Nachfolger eine ordentliche Werkstatt übergeben kann."

6. Ausblick:

Ich bin sicher, daß wir nach Beendigung der Umbauarbeiten im Anbau wieder über ein schönes Bootshaus mit vereinseigenen Räumlichkeiten verfügen werden, die eine Grundlage für ein gesellschaftliches Leben beider Sportabteilungen und damit eine solide Basis für den Erfolg der NRG bilden wird. Eines sollte uns allen jedoch klar sein: Die Räumlichkeiten alleine schaffen noch keinen Erfolg. Es sind die Menschen (Mitglieder), die diese noch mit Leben füllen müssen. Deshalb apelliere ich an alle NRG-er, insbesondere die Ruderer, sich vielleicht noch etwas mehr zu engagieren, damit dies in jedem Fall gelingen mag.


Vielen Dank.
Ralf Schaefer (1. Ruderwart)





Bericht: Ralf Schaefer




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