30. Europäische Rheinregatta (EUREGA) am 7. Mai 2022

Zum 30jährigen Jubiläum unter dem Motto „Rhein ist mein ganzes Herz“ fand die vom Bonner Ruder-Verein 1882 e.V. organisierte EUREGA nach zweimaliger coronabedingter Pause wieder statt. Die Rudernden hatten die Wahl zwischen der langen Strecke ab St. Goar (100 km) und der kurzen Strecke ab Neuwied (45 km). Ab St. Goar starteten 15 Teams, in Neuwied legten 50 Boote ab mit Bonn als gemeinsamem Ziel – insgesamt waren am Samstag 325 Rudernde auf dem Rhein unterwegs. Schon am Freitagabend lagen die ersten Boote auf dem Vereinsgelände in Neuwied.

Vereinsgelände des GTRV und der RG in Neuwied

Die NRG schickte zwei Mannschaften auf der kurzen Strecke ins Rennen. Mit der Startnummer 44 in der Klasse 4+ Offen war das die „London“ (NRG Riemen) mit Frederic Früh, Andreas Laser, André Gerlach, Holger Scheid und Anne Lang und mit der 74 in der Klasse 4x+ Herren Masters E, die „Düsseldorf“ (Neuwieder Kreuz) mit Manfred König, Thomas Mockenhaupt, Ottfried Milzer, Matthias Griem und Hartmut Kosche.

Am Samstagmorgen ging das Spektakel los. Die Zahl der Boote in Neuwied hatte sich deutlich erhöht. Viele gut gelaunte und motivierte Sportler*innen hatten sich eingefunden und bereiteten sich und ihre Boote auf das Ereignis vor. Die Anmeldungen und Kontrollen der 2G+-Regel unter den Teilnehmenden erfolgten zügig, und auf den Deichstufen hatten sich mittlerweile zahlreiche Zuschauer eingefunden. Nach und nach startete ab 11 Uhr ein Boot nach dem anderen. Alles ruhig und wohl organisiert. Während es am Neuwieder Steg noch hoch her ging, passierten die ersten „Langstreckenboote“ den Pegelturm, begleitet vom Applaus der Zuschauer.

Der Ort des Geschehens verlagerte sich nun nach Bonn, wo die Boote mit Spannung erwartet wurden. Auch beide NRG-Teams erreichten ausgepowert und zufrieden ihr Ziel. Der Gastgeber Bonner RV sorgte bei strahlendem Sonnenschein für das leibliche Wohl – Bierbrunnen, Grillstation und Kuchenbuffet standen bereit. Die Helfer hatten alle Hände voll zu tun. Nicht zu vergessen die DLRG und alle, die am Gelingen der gesamten Veranstaltung beteiligt waren. Dafür herzlichen Dank! Nach der Siegerehrung ab 18 Uhr, leerte sich langsam das Vereinsgelände in der Bundesstadt. Auch die beiden NRG-Mannschaften beendeten diesen schönen und erfolgreichen Tag und kehrten mit ihren zuvor verladenen Booten ins heimische Bootshaus zurück.

Glückwunsch an beide Mannschaften. Das Team „NRG Riemen“ erreichte mit einer Zeit von 2.32.56 h in ihrer Klasse Platz 1 und war das schnellste Neuwieder Boot. Die Mannschaft „Neuwieder Kreuz“ schaffte das persönliche Ziel, in keinem Fall das Schlusslicht ihrer Klasse zu sein – es wurde Platz 9 (von 12) in einer Zeit von 2.47.57 h. Eine tolle Leistung und Belohnung für wochenlanges und hartes Training!

A. Weller und M. König

NRG Riemen
Neuwieder Kreuz