Staffelrudern am 09.09.2023 von Bingen nach Neuwied

Hervorgehoben

Das Staffelrudern fand nun schon zum 10. Mal statt, wobei es nicht nur die Strecke von Bingen nach Neuwied gibt, sondern auch von Neuwied nach Leverkusen, die dieses Jahr am 03. Juni stattgefunden hat und auf einer Idee von Manfred beruht. Eigentlich ist es ein „Rollsitz-Staffelrudern“, da gewählt werden kann, ob man die gesamte Strecke rudert oder seinen Rollsitz in der großen Pause in Boppard an jemand anderen übergibt, der dann übernimmt und somit beide nur die Hälfte der insgesamt 81 km rudern brauchen. Nicht nur diese Organisation war eine logistische Herausforderung, denn auch die Bahnfahrt nach Bingen musste „passen“, da nach und nach alle Teilnehmenden in den selben Zug an ihren jeweiligen Stationen einstiegen, um am Ende alle zusammen in Bingen anzukommen. Wer besorgt die Fahrkarten? Wer hat ein 49-Euro-Ticket? Ist der Zug pünktlich und treffen sich alle hier? Es sei hier schon verraten, dass (fast) alles geklappt hat und wir planmäßig in Bingen ankamen!

Schon 2 Tage zuvor, am Donnerstag, waren 3 Boote, die „Heidelberg“, die „Montreux“ und die „Rolf Petry“ mit Hilfe von vielen fleißigen Händen verladen worden, unter Einsatz von Manfreds bewährtem Gespann nach Bingen gebracht und dort startklar für den heutigen Samstag gemacht worden.

Aufriggern der Boote bereits am Donnerstag in Bingen am Bootshaus

Zusammen waren es am Samstag 16 Sportler aus Köln, Koblenz, Lahnstein, Remagen, Bad Kreuznach, Andernach, Boppard und Neuwied (GTRVN und NRG), von denen 10 die komplette Strecke fahren wollten und die Boote, auch mit Unterstützung von Hajo aus Bingen, um kurz nach 9 Uhr in Bingen aufs Wasser brachten, nachdem die jeweiligen Mannschaften den drei Obleuten zugeteilt waren.

Spannung bei der Bootseinteilung – lediglich die Obleute waren vorher allen bekannt und nur die wussten vorab Bescheid, wer genau bei ihnen im Boot die Rollsitze belegen würden

Wer nun nachgerechnet hat, dem wird aufgefallen sein, dass wir 16 Teilnehmende waren und nur 15 in die 3 Boote passten. Es gab zum 2. Mal im Rahmen des Staffelruderns eine besondere Landbegleitung. Ulrike hat die Strecke bis Koblenz mit dem Fahrrad (kein E-Bike oder Pedelec!) zurückgelegt!

Bei besten Bedingungen erreichten alle Rudernde das Bootshaus des RCG in Boppard, begrüßt von Ulrike, die schon da war! Trotz Vorbereitungen für eine große Feier am Abend, hatte Diana noch die Zeit gefunden, für uns Kartoffelsalat mit Fleischwurst vorzubereiten. Vielen Dank nochmals dafür!

Ankunft der HEIDELBERG in Boppard
Im Biergarten des RCG Boppard

Nach der Stärkung ging es zur 2. Etappe nach Neuwied, jetzt nur noch mit 2 Booten, da 5 Sportler aus Remagen und Bad Kreuznach hier ihre Fahrt beendeten und die „Heidelberg“ bis Montag auf ihre Heimfahrt warten musste. Die zwei verbliebenen Mannschaften wurden neu eingeteilt, der „Rolf Petry“ und der „Montreux“ zugewiesen, während sich Ulrike wieder auf den Landweg nach Koblenz machte.

Gleich geht’s weiter mit den beiden verbliebenen Booten
Die ROLF PETRY kurz vor dem Start in Boppard mit neuer Besatzung
Das Team der ROLF PETRY unterhalb der Festung Ehrenbreitstein in Koblenz

Um 16.30 Uhr war das Ziel Neuwied erreicht, die Boote nach Reinigung auf ihre Plätze verbracht und nach und nach ging es für alle nach Hause. Eine schöne Tour mit viel Sonnenschein und Spaß war zu Ende! Danke an Fahrtenleiter Manfred, den Fotografen Martin und an alle, die zum Gelingen beigetragen haben. Und danke an Ulrike, die hoffentlich, unterstützt von weiteren Radlern, das nächste Mal auch wieder dabei ist.

Anny Weller