Reinigungstag am Bootshaus

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Am 26.03.2022 trafen sich bereits früh viele fleißige Helfer um rund ums Bootshaus zu kehren, Unkaut zu jäten, die Bootshalle aufzuräumen, den Innenhof zu säubern und das Geländer zu streichen. Bis zum späten Mittag waren wurde gewerkelt. Die letzten Verbliebenen wurden dann auch mit Pizza belohnt.

Nikolausrudern

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Sieben Ruderer ließen sich von der Wettervorhersage nicht schrecken und trafen sich am 05.12.21 zur Nikolausrudertour am Bootshaus. Auch diesmal bewies es sich wieder, dass das Wetter am Steg gemacht wird. Bei sonnigem Wetter gingen die Ruderer, mit Nikolausmützen ausgestattet, aufs Wasser um nach Bad Honnef zu rudern. Das Wetter hielt sich und die Ruderer waren guter Stimmung Zwischendurch wurde sich mit Glühwein und Gebäck gestärkt.

Wieder zurück am Ruderverein ,gab es noch ein gemütliches Beisammensein im Clubraum. Bei Waffeln mit heißen Himbeeren und Sahne wurde noch lecker geschlemmt.

Traditionelle Glühweinwanderung

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Dieses Jahr konnten wir endlich wieder unsere Glühweinwanderung ausrichten. Traditionell findet die Wanderung am Freitag vor dem ersten Advent statt. Eine kleine Gruppe wanderte am Freitag, 26.11.21 zum Gelände der „Feuerwehrtechnik Schmitt“. Einige fleißige Hände hatten dort ein kleine Lagerfeuer errichtet und servierten Glühwein, Kinderpunsch und Gebäck.

Frisch gestärkt und aufgewärmt ging es nach einer Weile wieder zurück zum Ruderverein. Dort gab es noch ein leckeres Büfett und einen schönen Ausklang des Abends.

Herzlichen Dank an die Firma W. Schmitt GmbH Feuerwehrtechnik, die uns jedes Jahr einen Platz auf dem Firmengelände zur Verfügung stellt. Herzlichen Dank auch an alle Helfer, ohne die diese Veranstaltung nicht möglich wäre.

Abrudern 2021

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Am 07.11.21 trafen sich 12 NRG-Ruderer, um von Boppard nach Neuwied zu rudern. Als Gäste waren zwei Ruderer vom Postsportverein mit von der Partie.

Das Wetter war anständig und der erwartete starke Wind blieb aus. In Lahnstein gab es eine kurze Pause, bevor es auf die letzten Kilometer Richtung Neuwied ging.

Alle Boote kamen am Nachmittag gemeinsam an der Pritsche an.

Zum Abschluss des Tages gab es noch Kaffee und Kuchen im Gasthaus „Deichblick“

Familienwanderfahrt 2021

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Am ersten Juliwochenende war es endlich wieder soweit. Vom 02.07.-04.07.21 ging es zur Familienwanderfahrt auf die Lahn.

Am Freitag trafen sich sechs Erwachsene und zwölf Kinder in Neuwied zum Boote verladen. Dann ging es zuerst nach Limburg, wo die Boote für den nächsten Tag abgeladen wurden. Anschließend ging es weiter nach Laurenburg, wo für das komplette Wochenende die Zelte aufgeschlagen wurden. Zum Abschluss des Tages wurde gemeinsam gegrillt.

Nach dem Frühstück am Samstagmorgen machte sich der Trupp auf den Weg zum Bahnhof, um mit dem Zug nach Limburg zu fahren.

Warten auf den Zug nach Limburg

Bei herrlichem Wetter starteten wir zu unserer ersten Etappe. Es wurde fleißig gerudert, aber auch das Schwimmen in der Lahn kam nicht zu kurz.

Am Abend wurde dann im „Gasthof an der Lahn“ geschlemmt.

Nachdem es in der Nacht geregnet hatte, begann der nächste Tag wieder mit Sonnenschein. Allerdings waren die Wetteraussichten für den Tag nicht sehr gut. Trotz schnellem Zeltabbau und Autos vorfahren, fing es am Mittag an zu gewittern und heftig zu regnen. Nach einigem hin und her wurden dann beschlossen auf die letzte Etappe zu verzichten und die Wanderfahrt damit frühzeitig zu beenden.

Es war trotzdem wieder ein sehr schönes Wochenende. Erwachsene wie auch die Kinder waren mit Begeisterung dabei und fragen schon nach der nächsten Fahrt.

Gründungsfest 2021

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Die sinkenden Coronazahlen und das gute Wetter ließen es zu, dass wir unser Gründungsfest im Innenhof stattfinden lassen konnten.

Es wurde gegrillt, getrunken, gequatscht und gelacht. Alle genossen die langersehnte Geselligkeit.

Nach dem Essen ging es an die Verteilung der Fahrtenabzeichen 2019 und 2020. Kleine , wie Große freuten sich über ihre Auszeichnungen. Für 2019 erhielt Herbert Scheid den Äquatorpreis. Bei der Jugend ging der Jugendpokal 2019 an Kaja Scheid und 2020 an Mila Jung. Insgesamt freuten sich über das Fahrtenabzeichen 2019 elf Erwachsene und zwei Kinder/Jugendliche. Das Fahrtenabzeichen 2020 erhielten 15 Erwachsene und drei Kinder/Jugendliche.

Fahrtenabzeichen 2019/2020
Die erfolgreichen Jungruderer

Der restliche Abend ging dann zu später Stunde gemütlich zu Ende.

Es war wieder ein gelungenes Fest.

Danke an alle Helfer (Aufbau/Abbau/ Salatspenden)

Fronleichnamswafa 2021

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Die traditionelle Fronleichnamstour ging in diesem Jahr auf die Mosel. Da das Zelten auf Campingplätzen coronabedingt noch verboten war, wurde ein Standquatier beim Ruderclub Traben-Trarbach bezogen. Die erste Etappe startete in Neumagen Drohn. Bei herrlichem Wetter ging es nach Mülheim. Von dort ging es mit dem Auto zurück nach Traben-Trarbach. Der Abend klang mit einem gemütlichen Grillen aus.

Die zweite Etappe ging von Mülheim nach Traben Trarbach. Das Wetter meinte es diesmal nicht so gut. Die letzten Kilometer wurden bei heftigen Regenschauern gerudert, sodass alle ziemlich durchnässt in Traben Trarbach ankamen.

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Der dritte Tag begann mit schönem Wetter. Allerdings mussten erstmal die Autos geholt, bzw. vorgefahren werden. Als wir dann endlich im Boot saßen, begann es zu regnen und hörte die gesamten 24 km bis Bullay nicht mehr auf. Mit der Bahn ging es dann wiederum durchnässt zurück nach Traben Trarbach.

Eigentlich wollten wir auf der letzten Etappe nach Cochem rudern. Da die Vorhersage auch an diesem Tag nicht so vielversprechend war, verkürzten wir und beendeten die Tour in Ellenz.

Trotz des Wetters, der Fahrerei und Corona hatten alle viel Spaß und freuen sich schon auf Fronleichnam 2022

„Fliegender Fisch“

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das neue Boot der NRG-Flotte

Seit dem 19.06.2020 besitzt die Neuwieder Ruder-Gesellschaft einen neuen getauften Zweier mit / Dreier ohne Steuermann. Das Boot ist allerdings schon eine Weile im Besitz der NRG. Als eines der letzten Boote wurde der Zweier/Dreier am 29.Februar von der Bootswerft Schellenbacher nach Neuwied überführt. Noch am selben Wochenende wurden coronabedingt die Grenzen geschlossen. Das neue Boot fand erstmal einen schönen Platz in unserer Bootshalle, denn aufgrund des „Lockdowns“ konnte es weder getauft, noch gerudert werden. Auch nach den ersten Lockerungen traute sich keiner das noch ungetaufte Boot zu rudern.

Dann endlich war es soweit. Am 19.06.2020 gab es, anstatt dem Gründungsfest, eine feierliche Bootstaufe vor dem Bootshaus. Mit genügend Abstand konnten die NRG-Mitglieder perfekt der Taufe beiwohnen.

Franklin Fleischhauer, der einen großen Anteil an der Anschaffung des neuen Bootes hatte, war Namensgeber und Taufpate. In seiner Rede erläuterte er den Namen „Fliegender Fisch“ und taufte das Boot traditionell mit Rheinwasser.

Die Jungfernfahrt trat Franklin auch direkt mit Walter Rohde und Hartmut Kosche an.

Die „Fliegender Fisch“ (alle Boote sind interessanterweise weiblich) macht Ihrem Namen alle Ehre. Bei einigen Ausfahrten, die mittlerweile stattgefunden haben, zeigten sich alle Ruderer begeistert.

Wir wünschen dem Boot „Fliegender Fisch“ allzeit gute Fahrt und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel.

Fronleichnam auf der Ruhr

natürlich mit Corona-Auflagen!

Bericht von Corinna Schneider

Erste Male ohne Ende – oder warum eine Wanderfahrt, Wanderfahrt heißt

Nachdem ich ja bereits mehrere Tagestouren erfolgreich gemeistert hatte, stand nun meine erste mehrtägige „richtige“ Wanderfahrt an.

Mit der NRG und Gästen ging es über Fronleichnam auf die Ruhr. Erste Herausforderung und somit erstes „erstes Mal“ war natürlich das Packen. Keine Ahnung was man dafür so alles braucht. Es ging, dank Fahrtenleiter Watz, in eine wunderschöne Ferienwohnung in Essen-Kupferdreh, Zeltlager für Erwachsene nur ohne Zelt also, was die Frage Isomatte, Schlafsack und Zelt schon mal von selbst beantwortete. Mit einer Sporttasche und meinen beiden (kleinen) wasserdichten Tagessäcken machte ich mich also auf den Weg. Am Ende sollte sich herausstellen, dass ich natürlich viel zu viel dabeihatte und ich getrost den halben Hausstand hätte zu Hause lassen können. Schließlich riechen am Ende eh alle gleich 😉

Um 9:00 Uhr traf ich mich mit Biggi, Holle und Bernhard am Bootshaus zum Verladen der Boote. Getreu dem Motto „viele Hände, schnelles Ende“ ging es schon nach kurzer Zeit los Richtung Hattingen, wo wir uns mit den restlichen Teilnehmern, Watz, Moni, Bobby und Jürgen trafen.

Weiter ging es nach Witten, dem eigentlicher Startpunkt. Bootseinteilung, Boote zu Wasser lassen etc. … bis dahin eigentlich nichts Außergewöhnliches. Aber das sollte sich natürlich noch ändern. Bereits nach kurzer Zeit erreichten wir die erste Bootsgasse. Das nächste „erste Mal“ für diese Tour. Ein „Achtung-Schild“ jagte das nächste. „Anfänger bitte treideln“. Anfänger bin ich, aber was zum Henker ist treideln? Viel Zeit zum Nachdenken bekam ich nicht. Schließlich war ich die einzige Anfängerin in der Rückenwind. Ruder lang, grade im Boot sitzen und ab geht die Post. Hätten wir Kirmes würde „und die nächste Fahrt geht rückwärts“ ganz gut passen, denn sehen was passiert konnte ich logischer Weise nicht! Heil unten angekommen, hätte ich am liebsten noch ein paar Chips gekauft und gleich die nächsten Fahrten genossen. Aber dazu sollte ich im Laufe der nächsten Tage ohnehin noch des Öfteren Gelegenheit bekommen. Zur Erläuterung was denn nun Treideln bedeutet, hab ich dann später noch gegoogelt… einen Lastkahn (also das Ruderboot) vom Treidelpfad (der Bootsgasse) mit Menschenkraft (oder Zugtier) stromaufwärts ziehen. Soviel dazu.

Weiter ging es stromabwärts bis zum nächsten Hindernis, einer Schleuse. Nur geschleust wurde da vermutlich schon länger nichts und niemand mehr. Wir mussten also „Umtragen“. Eine Form des Ruderns, die ich bis dato auch noch nicht kannte. Hatte auch nicht wirklich was mit Rudern zu tun, wie man sich vorstellen kann, denn wie in dem Wort schon deutlich zu erkennen, hatte es was mit tragen zu tun, nämlich das Boot um die Schleuse tragen. Aber auch das war Dank der vielen Hände ein Kinderspiel. Unterm Strich ein weiteres „erstes Mal“.

Nach 17 kurzweiligen Kilometern legten wir sicher in Hattingen an. Es folgte ein gemütlicher Grillabend in der Ferienwohnung bevor es am nächsten Morgen oder besser gesagt Mittag auf die nächste Etappe ging. Zu Anfang gleich wieder eine Bootsgasse. „Die ist breit, das könnte ungemütlich werden“. Und Kommentare wie: „Wir verabschieden uns von der Rückenwind. Einem Boot der Neuwieder Rudergesellschaft auf seiner letzten Fahrt. Bis eben war noch alles gut gegangen, aber das wird sich jetzt schlagartig ändern. Nein, was machen die denn da…“ Danke Bernie, das macht es natürlich viel einfacher! Aber ich kann Euch beruhigen, es ist alles gut gegangen! Herrliches Wetter, Sonne satt. Da wird Rudern völlig überbewertet. Machen wir doch eine Badepause. Ins Wasser zu kommen war dabei eine meiner leichtesten Übungen. Aber wie komme ich jemals wieder zurück ins Boot? Ganz einfach, hochziehen! Ja nee is klar. Das funktioniert aber nur mit einem Gegenpart… also einer Backbord und einer Steuerbord. Hört sich einfach an, ist es aber nicht. Zumindest dann nicht, wenn der Gegenpart Holle heißt und (sorry Holle) gefühlt doppelt so schwer ist, also das Boot auf seine Seite zusätzlich runterzieht und es mir nicht gerade leichter macht. Wie ein gestrandeter Wal (mit diversen blauen Flecken versehen) habe ich es letztlich aber doch zurück ins Boot geschafft. Ein weiteres „erstes Mal“ auf meiner Liste und nun wurde aber gerudert. Dachte ich, denn wieso eigentlich rudern, wenn man eine Zugyacht in Sichtweite hat. Wie auch immer die Mannschaft der Lahn es geschafft hat, wir wurden die nächsten Kilometer jedenfalls gezogen. Und damit man dabei auch ein gekühltes Hopfenkaltschalengetränk genießen kann, wurde mir die Sockenkühlung empfohlen… Socke nass machen und über das jeweilige Getränk stülpen. Auch ein „erstes Mal“? Ja, irgendwie schon. Gerudert wurde an diesem Tag aber trotzdem noch. Und da so viel frische Luft hungrig macht, kehrten die „Raubeins“ am Tagesziel Essen-Kupferdreh in die Rote Mühle zum Essen ein.

Am nächsten Tag konnte ich die Gegend mal aus einer für mich neuen Perspektive genießen, nämlich vom Steuerplatz aus. Schon wieder ein „erstes Mal„. Ich wurde sprichwörtlich ins kalte Wasser geworfen, da der für April angesetzte Steuermannlehrgang leider auch Corona zum Opfer fiel. Aber so schwer kann das auf strömungsarmem Gewässer ja nicht sein. Aus heiterem Himmel auftauchenden „Springbojen“ konnte ich zum Glück gerade noch so ausweichen. Dumm nur, wenn man die Kommandos im Kopf hat, sie aber nicht ausspricht. Sie könnten ja falsch sein. Aber dafür hatte ich ja Holle im Boot, mein Sprachrohr quasi. Es ging über den Baldeneysee in Richtung Mülheim an der Ruhr. Viel Betrieb, Segler, Kanuten, Tretbootfahrer, Motorboote und Personenschifffahrt. Ein Paradies für Wassersportlicher eben. Vorfahrtsregeln beachten, Verkehrsschilder lernen, fast wie in der Fahrschule, nur besser. Und die Erkenntnis, dass mein Backbord eigentlich Steuerbord ist und umgekehrt. Nachdem wir das ein oder andere Mal erneut umtragen mussten, erreichten wir am späten Nachmittag Mülheim an der Ruhr.

Am Sonntag in aller Herrgott‘s Früh, also um 10:30 Uhr, ging es auf unsere letzte Etappe. Gleich zu Beginn erreichten wir eine Schleuse, die auch tatsächlich ihrer Bestimmung nachkam, nämlich uns zu schleusen. Das nächste „erste Mal“. Unspektakulär würde ich es nennen. Rein in die Schleuse. Schleusentor zu. Wasser ablassen. Schleusentor auf. Raus aus der Schleuse. Spannend geht anders. Wir wurden vom Schleusenwärter dann noch sehr „nett“ verabschiedet, denn dies sei die einzige Schleuse, die uns schleusen würde. Na prima. Das konnte uns die gute Stimmung jedoch trotzdem nicht verderben. Dass der Himmel kurz drauf anfing zu weinen ebenfalls nicht, denn wir waren ja alle gut ausgerüstet und zudem nicht aus Zucker. Mit der Schleuse in Raffelberg wurden wir dann aber noch kräftemäßig auf die Probe gestellt. Spätestens jetzt wusste ich, warum eine Wanderfahrt, Wanderfahrt heißt. Hier wurde nämlich nicht einfach nur umgetragen, sondern im wahrsten Sinne des Wortes um die Schleuse gewandert. Letztlich haben wir es natürlich geschafft und hätten auch alle weitesgehend trocken wieder im Boot gesessen, wenn die Mannschaft der Rückenwind, respektive Jürgen, nicht die Bugleine schon losgelassen hätte, bevor ich auch nur den Hauch einer Chance hatte, ins Boot zu kommen. Aber trockene Füße sind ja auch nur was für Anfänger. Ein, zwei kräftige Schritte mit meinen Sambas (seitdem quietschen sie komischer Weise übrigens auch nicht mehr) und ich bekam das Boot zu packen. Den ein oder anderen Wackler später und auch ich saß im Boot. Nun konnten wir das letzte Stück in Angriff nehmen. Wenn man vier Tage die ruhige Ruhr gewohnt ist, dann kommt einem der Rhein wie ein reißender gefährlicher Strom vor. Und vorallem war verdammt viel Betrieb, keine kleinen Nussschalen, gefühlt riesige Pötte. Zudem kam es mir schon ein paar Kilometer vorher schon so vor, hätte ich nicht gewusst, dass die Ruhr in den Rhein mündet, als müsste bald die Nordsee kommen, so windig war es. Nach der Rheinüberquerung konnten wir dann aber kurze Zeit später an unserem Ziel in Homberg anlegen. Jetzt hätte einfach nur noch Verladen und Heimfahren auf dem Programm gestanden, wenn Watz den Schlüssel seines Autos nicht in Bernhards Auto in Mülheim vergessen hätte. Aber für solche Fälle gibt es ja zum Glück Taxis. Wir haben die Wartezeit jedenfalls sinnvoll genutzt und schon mal die Boote geputzt, so dass wir in Neuwied auch wirklich nur noch abladen mussten.

Eine rundum gelungene Tour. Vielen Dank für vier wunderschöne Tage und sieben „erste Male“.

Bin schon sehr gespannt, was mich als nächstes erwartet….

Corinna Schneider