„Fliegender Fisch“

Hervorgehoben

das neue Boot der NRG-Flotte

Seit dem 19.06.2020 besitzt die Neuwieder Ruder-Gesellschaft einen neuen getauften Zweier mit / Dreier ohne Steuermann. Das Boot ist allerdings schon eine Weile im Besitz der NRG. Als eines der letzten Boote wurde der Zweier/Dreier am 29.Februar von der Bootswerft Schellenbacher nach Neuwied überführt. Noch am selben Wochenende wurden coronabedingt die Grenzen geschlossen. Das neue Boot fand erstmal einen schönen Platz in unserer Bootshalle, denn aufgrund des „Lockdowns“ konnte es weder getauft, noch gerudert werden. Auch nach den ersten Lockerungen traute sich keiner das noch ungetaufte Boot zu rudern.

Dann endlich war es soweit. Am 19.06.2020 gab es, anstatt dem Gründungsfest, eine feierliche Bootstaufe vor dem Bootshaus. Mit genügend Abstand konnten die NRG-Mitglieder perfekt der Taufe beiwohnen.

Franklin Fleischhauer, der einen großen Anteil an der Anschaffung des neuen Bootes hatte, war Namensgeber und Taufpate. In seiner Rede erläuterte er den Namen „Fliegender Fisch“ und taufte das Boot traditionell mit Rheinwasser.

Die Jungfernfahrt trat Franklin auch direkt mit Walter Rohde und Hartmut Kosche an.

Die „Fliegender Fisch“ (alle Boote sind interessanterweise weiblich) macht Ihrem Namen alle Ehre. Bei einigen Ausfahrten, die mittlerweile stattgefunden haben, zeigten sich alle Ruderer begeistert.

Wir wünschen dem Boot „Fliegender Fisch“ allzeit gute Fahrt und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel.

Fronleichnam auf der Ruhr

natürlich mit Corona-Auflagen!

Bericht von Corinna Schneider

Erste Male ohne Ende – oder warum eine Wanderfahrt, Wanderfahrt heißt

Nachdem ich ja bereits mehrere Tagestouren erfolgreich gemeistert hatte, stand nun meine erste mehrtägige „richtige“ Wanderfahrt an.

Mit der NRG und Gästen ging es über Fronleichnam auf die Ruhr. Erste Herausforderung und somit erstes „erstes Mal“ war natürlich das Packen. Keine Ahnung was man dafür so alles braucht. Es ging, dank Fahrtenleiter Watz, in eine wunderschöne Ferienwohnung in Essen-Kupferdreh, Zeltlager für Erwachsene nur ohne Zelt also, was die Frage Isomatte, Schlafsack und Zelt schon mal von selbst beantwortete. Mit einer Sporttasche und meinen beiden (kleinen) wasserdichten Tagessäcken machte ich mich also auf den Weg. Am Ende sollte sich herausstellen, dass ich natürlich viel zu viel dabeihatte und ich getrost den halben Hausstand hätte zu Hause lassen können. Schließlich riechen am Ende eh alle gleich 😉

Um 9:00 Uhr traf ich mich mit Biggi, Holle und Bernhard am Bootshaus zum Verladen der Boote. Getreu dem Motto „viele Hände, schnelles Ende“ ging es schon nach kurzer Zeit los Richtung Hattingen, wo wir uns mit den restlichen Teilnehmern, Watz, Moni, Bobby und Jürgen trafen.

Weiter ging es nach Witten, dem eigentlicher Startpunkt. Bootseinteilung, Boote zu Wasser lassen etc. … bis dahin eigentlich nichts Außergewöhnliches. Aber das sollte sich natürlich noch ändern. Bereits nach kurzer Zeit erreichten wir die erste Bootsgasse. Das nächste „erste Mal“ für diese Tour. Ein „Achtung-Schild“ jagte das nächste. „Anfänger bitte treideln“. Anfänger bin ich, aber was zum Henker ist treideln? Viel Zeit zum Nachdenken bekam ich nicht. Schließlich war ich die einzige Anfängerin in der Rückenwind. Ruder lang, grade im Boot sitzen und ab geht die Post. Hätten wir Kirmes würde „und die nächste Fahrt geht rückwärts“ ganz gut passen, denn sehen was passiert konnte ich logischer Weise nicht! Heil unten angekommen, hätte ich am liebsten noch ein paar Chips gekauft und gleich die nächsten Fahrten genossen. Aber dazu sollte ich im Laufe der nächsten Tage ohnehin noch des Öfteren Gelegenheit bekommen. Zur Erläuterung was denn nun Treideln bedeutet, hab ich dann später noch gegoogelt… einen Lastkahn (also das Ruderboot) vom Treidelpfad (der Bootsgasse) mit Menschenkraft (oder Zugtier) stromaufwärts ziehen. Soviel dazu.

Weiter ging es stromabwärts bis zum nächsten Hindernis, einer Schleuse. Nur geschleust wurde da vermutlich schon länger nichts und niemand mehr. Wir mussten also „Umtragen“. Eine Form des Ruderns, die ich bis dato auch noch nicht kannte. Hatte auch nicht wirklich was mit Rudern zu tun, wie man sich vorstellen kann, denn wie in dem Wort schon deutlich zu erkennen, hatte es was mit tragen zu tun, nämlich das Boot um die Schleuse tragen. Aber auch das war Dank der vielen Hände ein Kinderspiel. Unterm Strich ein weiteres „erstes Mal“.

Nach 17 kurzweiligen Kilometern legten wir sicher in Hattingen an. Es folgte ein gemütlicher Grillabend in der Ferienwohnung bevor es am nächsten Morgen oder besser gesagt Mittag auf die nächste Etappe ging. Zu Anfang gleich wieder eine Bootsgasse. „Die ist breit, das könnte ungemütlich werden“. Und Kommentare wie: „Wir verabschieden uns von der Rückenwind. Einem Boot der Neuwieder Rudergesellschaft auf seiner letzten Fahrt. Bis eben war noch alles gut gegangen, aber das wird sich jetzt schlagartig ändern. Nein, was machen die denn da…“ Danke Bernie, das macht es natürlich viel einfacher! Aber ich kann Euch beruhigen, es ist alles gut gegangen! Herrliches Wetter, Sonne satt. Da wird Rudern völlig überbewertet. Machen wir doch eine Badepause. Ins Wasser zu kommen war dabei eine meiner leichtesten Übungen. Aber wie komme ich jemals wieder zurück ins Boot? Ganz einfach, hochziehen! Ja nee is klar. Das funktioniert aber nur mit einem Gegenpart… also einer Backbord und einer Steuerbord. Hört sich einfach an, ist es aber nicht. Zumindest dann nicht, wenn der Gegenpart Holle heißt und (sorry Holle) gefühlt doppelt so schwer ist, also das Boot auf seine Seite zusätzlich runterzieht und es mir nicht gerade leichter macht. Wie ein gestrandeter Wal (mit diversen blauen Flecken versehen) habe ich es letztlich aber doch zurück ins Boot geschafft. Ein weiteres „erstes Mal“ auf meiner Liste und nun wurde aber gerudert. Dachte ich, denn wieso eigentlich rudern, wenn man eine Zugyacht in Sichtweite hat. Wie auch immer die Mannschaft der Lahn es geschafft hat, wir wurden die nächsten Kilometer jedenfalls gezogen. Und damit man dabei auch ein gekühltes Hopfenkaltschalengetränk genießen kann, wurde mir die Sockenkühlung empfohlen… Socke nass machen und über das jeweilige Getränk stülpen. Auch ein „erstes Mal“? Ja, irgendwie schon. Gerudert wurde an diesem Tag aber trotzdem noch. Und da so viel frische Luft hungrig macht, kehrten die „Raubeins“ am Tagesziel Essen-Kupferdreh in die Rote Mühle zum Essen ein.

Am nächsten Tag konnte ich die Gegend mal aus einer für mich neuen Perspektive genießen, nämlich vom Steuerplatz aus. Schon wieder ein „erstes Mal„. Ich wurde sprichwörtlich ins kalte Wasser geworfen, da der für April angesetzte Steuermannlehrgang leider auch Corona zum Opfer fiel. Aber so schwer kann das auf strömungsarmem Gewässer ja nicht sein. Aus heiterem Himmel auftauchenden „Springbojen“ konnte ich zum Glück gerade noch so ausweichen. Dumm nur, wenn man die Kommandos im Kopf hat, sie aber nicht ausspricht. Sie könnten ja falsch sein. Aber dafür hatte ich ja Holle im Boot, mein Sprachrohr quasi. Es ging über den Baldeneysee in Richtung Mülheim an der Ruhr. Viel Betrieb, Segler, Kanuten, Tretbootfahrer, Motorboote und Personenschifffahrt. Ein Paradies für Wassersportlicher eben. Vorfahrtsregeln beachten, Verkehrsschilder lernen, fast wie in der Fahrschule, nur besser. Und die Erkenntnis, dass mein Backbord eigentlich Steuerbord ist und umgekehrt. Nachdem wir das ein oder andere Mal erneut umtragen mussten, erreichten wir am späten Nachmittag Mülheim an der Ruhr.

Am Sonntag in aller Herrgott‘s Früh, also um 10:30 Uhr, ging es auf unsere letzte Etappe. Gleich zu Beginn erreichten wir eine Schleuse, die auch tatsächlich ihrer Bestimmung nachkam, nämlich uns zu schleusen. Das nächste „erste Mal“. Unspektakulär würde ich es nennen. Rein in die Schleuse. Schleusentor zu. Wasser ablassen. Schleusentor auf. Raus aus der Schleuse. Spannend geht anders. Wir wurden vom Schleusenwärter dann noch sehr „nett“ verabschiedet, denn dies sei die einzige Schleuse, die uns schleusen würde. Na prima. Das konnte uns die gute Stimmung jedoch trotzdem nicht verderben. Dass der Himmel kurz drauf anfing zu weinen ebenfalls nicht, denn wir waren ja alle gut ausgerüstet und zudem nicht aus Zucker. Mit der Schleuse in Raffelberg wurden wir dann aber noch kräftemäßig auf die Probe gestellt. Spätestens jetzt wusste ich, warum eine Wanderfahrt, Wanderfahrt heißt. Hier wurde nämlich nicht einfach nur umgetragen, sondern im wahrsten Sinne des Wortes um die Schleuse gewandert. Letztlich haben wir es natürlich geschafft und hätten auch alle weitesgehend trocken wieder im Boot gesessen, wenn die Mannschaft der Rückenwind, respektive Jürgen, nicht die Bugleine schon losgelassen hätte, bevor ich auch nur den Hauch einer Chance hatte, ins Boot zu kommen. Aber trockene Füße sind ja auch nur was für Anfänger. Ein, zwei kräftige Schritte mit meinen Sambas (seitdem quietschen sie komischer Weise übrigens auch nicht mehr) und ich bekam das Boot zu packen. Den ein oder anderen Wackler später und auch ich saß im Boot. Nun konnten wir das letzte Stück in Angriff nehmen. Wenn man vier Tage die ruhige Ruhr gewohnt ist, dann kommt einem der Rhein wie ein reißender gefährlicher Strom vor. Und vorallem war verdammt viel Betrieb, keine kleinen Nussschalen, gefühlt riesige Pötte. Zudem kam es mir schon ein paar Kilometer vorher schon so vor, hätte ich nicht gewusst, dass die Ruhr in den Rhein mündet, als müsste bald die Nordsee kommen, so windig war es. Nach der Rheinüberquerung konnten wir dann aber kurze Zeit später an unserem Ziel in Homberg anlegen. Jetzt hätte einfach nur noch Verladen und Heimfahren auf dem Programm gestanden, wenn Watz den Schlüssel seines Autos nicht in Bernhards Auto in Mülheim vergessen hätte. Aber für solche Fälle gibt es ja zum Glück Taxis. Wir haben die Wartezeit jedenfalls sinnvoll genutzt und schon mal die Boote geputzt, so dass wir in Neuwied auch wirklich nur noch abladen mussten.

Eine rundum gelungene Tour. Vielen Dank für vier wunderschöne Tage und sieben „erste Male“.

Bin schon sehr gespannt, was mich als nächstes erwartet….

Corinna Schneider

Unser neues NRG-Mitglied Corinna Schneider berichtet über Ihre Ruderanfänge im Skiff

Und plötzlich „Skifferin“

Mein Ruderleben verläuft aufgrund von oder gerade wegen Corona (zum Glück) wie im Zeitraffer.

Am 4. Juli 2019 über den Schnupperkurs zur NRG gekommen und natürlich auch Mitglied geworden, konnte ich erste Erfahrungen im Heimatgewässer sammeln. Durch diverse glückliche Umstände und eine Skifreizeit bin ich zwischenzeitlich auch Mitglied im GTRVN.

Zwei Vereine, viele verschieden Boote, tolle Menschen und scheinbar unendliche Möglichkeiten…. Erste Wander- bzw. Tagesfahrten (Amsterdam-Light-Festival, Bonn, Bad Honnef, Boppard).

Dann kam Corona…. Einstellung des Ruderbetriebs…. Und jetzt? Zu Hause Ruderergometer fahren…stärker aus der Krise kommen als ich reingegangen bin. Für die Fitness /Kraft-Ausdauer super, aber auf Dauer doch ganz schön eintönig.

Endlich erste Lockerungen, Einer und Zweier fahren erlaubt. Na toll und was ist mit den Anfängern? Zum Glück fanden sich lieber Menschen (Patrik, Biggi, Gunter…), die mich hin und wieder den Rhein hoch und runter gezogen haben. Na ja größtenteils zumindest. Gelernt habe ich dabei trotzdem einiges z.B. dass der Deich gefühlt 1000 Treppenstufen hat wenn man zu zweit ein Boot darüber trägt; warum Ruderer einen immer mit der Außenseite der Hand streicheln (Blasen über Blasen) und was man unter Ruderbräune versteht. Alles in allem also unvergessliche Erfahrungen 😉

Anfang Mai dann etwas wirklich Neues, ein leichtes Boot, verdammt lang , schmal und wahnsinnig kibbelig. Ich musste verrückt sein. Ich saß in einem Doppelrennzweier (Albatros / GTRVN). Kam, mit Hilfe meiner menschlichen Stützräder, auch bis in den Yachthafen und zurück. Anti-Wackel-Hände-zusammen-Training Teil 1 war abgeschlossen. Das Ganze ein paar Tage später, gepaart mit einigen Stabilisierungsübungen noch einmal, Anti-Wackel-Hände-zusammen-Training Teil 2 sozusagen. Ich wurde, zumindest gefühlt, langsam sicherer. Das konnte für’s Erste wohl auch kaum getopped werden?

Oh doch…. konnte es!!

Am 25. Mai 2020, also 10 Monate und gerade mal 400 km Rudererfahrung später, war es tatsächlich so weit. Ich sollte oder besser durfte einen Renneiner „Skiff“ (Andun / PSVK / NRG) auf der Mosel fahren. Bereits das Einsteigen war schon eine Herausforderung. Mit einer für Außenstehende vermutlich lustig anmutenden Akrobatikeinlage schaffte ich es jedoch, auf dem Rollsitz Platz zu nehmen. Wenn ein Doppelrennzweier kibblig ist, kenne ich wohl kein Wort für ein Skiff. Aber alles wird gut. Augen zu und durch. Du kannst das. Was hat dein Trainer (Patrik) immer gesagt? Plätten auf’s Wasser, Hände zusammen, Rückenlage, das macht das Boot stabil. Von wegen. Alles leichter gesagt als getan. Aber mein erklärtes Ziel für diesen Tag war ja ohnehin nur, da die Wassertemperatur nämlich wenig einladend war, nicht reinfallen! Patrik hielt mich vom Steg aus eine ganze Zeit lang fest, damit ich ein Gefühl für’s Boot bekommen und diverse Übungen absolvieren konnte. Okay das reicht dann aber auch für heute! Hey, was macht der da? Der lässt aus heiterem Himmel einfach los! Ich war auf mich alleine gestellt. Ein déjà vue, wie damals als Kind beim ersten Mal Fahrrädchen fahren ohne Stützräder…. Aber es klappte, ich fuhr…. Puh, ganz schön aufregend und vor allem keine Zeit zum Nachdenken, geschweige denn die Abendstimmung zu genießen. Ich wollte schließlich immer noch nicht reinfallen. Außerdem so schwer konnte das doch gar nicht sein. Bei anderen und auf den Videos sah das ja auch immer so spielerisch aus.

Ich schaffte es auch tatsächlich, eine anfangs noch recht wacklige, später dann stabiler werdende Runde zu drehen, kein Bad in der Mosel zu nehmen und wieder sicher am Steg anzulegen. Jetzt nur noch galant, und zwar nicht zwischen Boot und Steg, aussteigen und alles wäre perfekt. Fester Boden unter den Füßen und ein Grinsen im Gesicht, das ich wohl so schnell nicht ablegen würde. Freue mich schon auf’s nächste Mal. Danke für alles!

Mit der „Wied“ auf der Wied

Hervorgehoben

Auf Tour mit der „neuen“ alten Wied.
Das Werkstatt Team hat mal wieder ganze Arbeit geleistet und mit viel Liebe und Hingabe unseren Zweier mit Steuermann (auch als Dreier ohne zu fahren) „Wied“ restauriert.
Am Sonntag, 01.03.20 wurde sie dann für eine Probefahrt zu Wasser gelassen. Und wo auch sonst ist eine Probefahrt besser geeignet, als auf der Wied.
Dank eines leichten Hochwasser konnte die Wied auch ein ganzes Stück gerudert werden. Das Boot ist gut in Schuss. Ein paar kleine Verbesserungsvorschläge nahm der Bootswart gerne auf.
Ich hoffe, dass Die „Wied“ jetzt auch wieder öfter gefahren wird. Gerne auch auf dem Rhein oder auf anderen Flüssen.
Großen Dank an unser Werkstatt-Team

Raclette-Abend der Ruderer

Die Tage werden kürzer und ein abendliches Rudern ist zur Zeit nicht möglich. Die Ruderer nutzen die Zeit zum Training im Fitness- oder Kraftraum. Allerdings möchte man es sich auch mal gutgehen lassen. Und so trafen sich 10 Ruderer am Donnerstag, 14.11.19 im Clubraum, um gemeinsam einen gemütlichen Abend zu verbringen und ein leckeres Essen zu genießen. Hier war jeder mit eingebunden. Schon bei der Vorbereitung des Raclettes wurde gemeinsam geschnippelt und anschließend konnte jeder die Pfännchen nach seinem Geschmack befüllen. Bei netten Gesprächen wurde gebrutzelt und geschlemmt. Natürlich wurde am Ende auch gemeinsam aufgeräumt. Allen hat es gut gefallen und eine Wiederholung im nächsten Jahr wird es bestimmt geben.

Abrudern 2019

Neuwieder Ruderer trotzen dem Regen

Am 29.10.2019 trafen sich sieben Ruderer der Neuwieder Ruder-Gesellschaft, um die Saison mit dem traditionellen Abrudern zu beenden. Trotz Regen und einem Kälteeinbruch ging es in einem Dreier und einem Vierer von Boppard nach Neuwied. I. Bei der Lahnsteiner Rudergesellschaft gab es einen kurzen Zwischenstopp, um sich erstmal zu stärken und sich aufzuwärmen. Zwei weitere Ruderinnen stiegen trotz des schlechten Wetters noch mit ins Boot, um die Mannschaft auf der zweiten Hälfte der Rudertour nach Neuwied zu unterstützen. Nach insgesamt 40 km erreichten die mittlerweile neun Ruderer das Bootshaus am Pegelturm. Bei Kaffee und Kuchen wurde der Tag gemütlich beendet.

Gratulation den neuen Steuerleuten

Am 07.April 2019 absolvierten unsere vier Jungruderinnen ihre Prüfung für das Steuermannspatent. Die Absolventinnen sind: Annika Schuth, Julia Hardt, Antonia Boden und Magdalena Hilberth. Die Prüfung nahmen der Vorsitzende Andreas Laser und die Abteilungsleiterin Rudern Birgit Odrosek ab.

Die Prüfung bestand aus einem theoretischen Teil und einem praktischen Teil.In der Theorie mussten die Absolventen sich mit Mannschaftsführung, Schifffahrtsrecht, Bootskunde und Knoten auskennen. Der praktische Teil fand bei herrlichem Sonnenschein auf dem Rhein statt. Hierbei mussten die Mädels um die Kribben steuern, An-und Ablegen, sowie ein „Mann-über-Bord“ Manöver ausführen.

Die Teilnehmerinnen haben bei der Prüfung ihr Wissen und Können unter Beweis gestellt und die Prüfung mit Bravour bestanden.